Osten

30 Jahre nach dem Mauerfall – Demokratieenttäuschung im Osten?

Discussing World Politics lädt herzlich zur nächsten Diskussion ein:

3o Jahre nach dem Herbst 1989 und dem Ende der SED-Herrschaft scheint die Kluft zwischen Ost und West wieder größer geworden zu sein. Nicht nur die Ergebnisse der letzten Europa- und Landtagswahlen werfen daher die Frage auf, inwieweit die politische Kultur zwischen Ostsee und Erzgebirge noch immer von 40 Jahren Diktaturerfahrung geprägt ist. Wirkt das Erbe der DDR bis heute nach? Und hat es Auswirkungen auf Demokratieverständnis und Bürgersinn im Osten? Oder sind es doch in erster Linie soziale Verwerfungen und die Ergebnisse des Transformationsprozesses, die bei nicht wenigen Menschen für Enttäuschung gesorgt haben? Warum fühlen sich so viele Bürger im Osten des Landes als Bürger zweiter Klasse?

Über diese und andere spannende Fragen wollen wir gerne mit Euch diskutieren! Wir freuen uns auf ein lebhaftes Gespräch am 15. Oktober 2019, um 19.00 Uhr. Treffpunkt sind diesmal die überaus charmanten Räumlichkeiten der Brotfabrik (Caligariplatz 1), eines Kunst- und Kulturzentrums in Weißensee/Prenzlauer Berg, das problemlos mit der M2 zu erreichen ist.

Wie immer, so haben wir auch diesmal Experten eingeladen. Wir freuen uns sehr auf:

Christian Bangel, geb. in Frankfurt/Oder, seit 2010 bei ZEIT ONLINE (seit 2019 als Politischer Autor), Romanschriftsteller („Oder Florida“), Blogger

Dr. Anna Kaminsky, geb. in Gera, seit 2001 Vorsitzende der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Buchautorin („Frauen in der DDR“)

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Die Anmeldung ist ohne Bestätigung erfolgreich, solange das Anmeldeformular offen ist: https://forms.gle/ajaGepnWoboq5CiYA 

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihr DWP-Team

Facebook-Event: https://www.facebook.com/events/472103606716590/

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1023-022 / Friedrich Gahlbeck / CC-BY-SA 3.0

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *