Andernach, Jan. 20.[19]56.
On Jan 20.56. Chancellor Konrad Adenauer visited for the first time the newly established German Army at Andernach. The Chancellor reviewed Army, Navy and Airforce groups on the camp grounds and adressed the German Soldiers in a short speech after he was introduced by Defense Minister Theodor Blank.
Chancellor Adenauer accompanied by Defense Minister Theodor Blank, and Camp Commander Col. Phiilip (far right) review troops.
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Vergangene Diskussion in Berlin: Sicherheit und Verantwortung – Deutschlands Politik des Friedens oder der Bequemlichkeit?

Discussing World Politics hatte zur Diskussion in Berlin am Mittwoch, 9.8.2017 um 19 Uhr zum Thema: Sicherheit und Verantwortung – Deutschlands Politik des Friedens oder der Bequemlichkeit? geladen.

Seit der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten ist erneut eine Debatte um die sicherheitspolitische Verantwortung Deutschlands und um seine Rolle in der NATO entbrannt.

Terrorismus, Flüchtlingskrise, Ukrainekrise, Bürgerkriege im Jemen, in Syrien, im Süd-Sudan: Immer mehr Konflikte bedrohen auch den Frieden in Europa. Partner erwarten sicherheitspolitische Antworten vom wirtschaftlich starken und international beliebten Deutschland. Aber wie weit geht Deutschlands Verantwortung? Und wie kann Deutschland für seine Sicherheit angesichts terroristischer Gefahren oder drohender Konflikte zwischen Großmächten sorgen?

Deutschlands Sicherheitspolitik wird vor allem durch die Mitgliedschaft in der NATO und der Europäischen Union geprägt und gestaltet. Wie sehen aber deutsche Sicherheitsinteressen aus? Sind diese deckungsgleich mit denen der Bündnispartner wie der USA – oder denen Europas und europäischer Partnerländer? Um die militärischen Fähigkeiten sowohl Deutschlands als auch der EU-Länder sei es schlecht bestellt, heißt es oft. Wäre eine EU-Armee eine sinnvolle Alternative oder ein weiteres Sicherheitsrisiko? Sollte Deutschland weiter auf die NATO setzen, zweigleisig fahren oder sich als „Friedensmacht“ weitgehend aus sicherheitspolitischen Fragen heraushalten?

Über diese Spannungsverhältnisse diskutierten wir am Mittwoch, 9. August von 19 bis 21 Uhr in der GIZ-Hauptstadtrepräsentanz (Reichpietschufer 20, 10785 Berlin) mit unseren Experten Prof. Dr. Bernhard Stahl und Botschafter a.D. Ulrich Brandenburg diskutieren.

Prof. Dr. Bernhard Stahl promovierte und habilitierte an der Universität Trier in Politikwissenschaften und ist seit 2010 Professor für Internationale Politik an der Universität Passau. Seine Expertise liegt unter anderem in europäischer Außenpolitik, transatlantischen Beziehungen, sowie der Regionalforschung zum Mittleren Osten und dem Balkan.

Ulrich Brandenburg studierte Romanistik und Slawistik bevor er 1982 deutscher Diplomat im Auswärtigen Amt wurde. Nach Stationen an den Botschaften im Iraq und der Sowjetunion wurde er 2003 Beauftragter für Russland, den Kaukasus und Zentralasien in Berlin. Danach wurde er zum deutschen Botschafter in der NATO, Moskau und schließlich (bis 2016) in Lissabon berufen. Darüber hinaus hat er jahrelange Erfahrung in der Politischen Abteilung des Auswärtigen Amts in Berlin gesammelt.

Wie immer war der Eintritt frei, jeder war herzlich willkommen mitzudiskutieren.

 

Fotos der Veranstaltung:

 

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